Der 5. ARB

Unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird die Bundesregierung die 2001 begonnene Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland fortsetzen und voraussichtlich im Jahr 2016 den Fünften Armuts- und Reichtumsbericht (5. ARB) vorlegen.

Das Konzept des 5. ARB wird sich im Wesentlichen an der Konzeption und der Struktur seines Vorgängers orientieren. Zusätzlich zur allgemeinen Beschreibung von Lebenslagen, sozialer Mobilität und der Einkommens- und Vermögensverteilung, die mit dem 5. ARB fortgeschrieben und weiterentwickelt wird, sind eine Fokussierung auf das jüngere und mittlere Erwachsenenalter sowie eine Erweiterung um drei Schwerpunktthemen vorgesehen: Auswirkungen atypischer Beschäftigungsformen auf die berufliche Entwicklung und Erwerbseinkommen im Lebensverlauf, die Relevanz sozialräumlicher Segregation sowie Reichtum. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat entsprechende Begleitforschungsprojekte in Auftrag gegeben bzw. fördert ihre Durchführung.

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Auftrag und Ziel

Ziel des Armuts- und Reichtumsberichtes ist es, fundierte Daten über Armut und Reichtum in Deutschland zu liefern.

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Konzeption und Struktur

Das Konzept des 5. ARB wird sich im Wesentlichen an der Konzeption und der Struktur des 4. ARB orientieren. Damit wird die lebensphasenorientierte Berichtsstruktur beibehalten, wobei der Fokus auf dem jungen und mittleren Erwachsenenalter liegen wird.

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Datenlage

Statistische Daten und Analysen geben Orientierung und schaffen eine Grundlage für empiriegestützte Politik. In den Armuts- und Reichtumsberichten der Bundesregierung werden dazu primär die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre bilanziert.

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Gutachtergremium

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird bei der Erstellung des 5. ARB wissenschaftlich beraten. Dafür wurden mehr als zwanzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das sogenannte Wissenschaftliche Gutachtergremium berufen.

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Beraterkreis

Die Aufgabe des Beraterkreises besteht darin, die Arbeiten am 5. ARB kritisch konstruktiv mit Fach- und Sachverstand zu begleiten. Der Beraterkreis besteht vorrangig aus zivilgesellschaftlichen Akteuren.