Überarbeitetes Indikatorentableau verfügbar

Grafik zum Armuts- und Reichtumsbericht 2016.

Mit der Veröffentlichung des überarbeiteten Indikatorentableaus leistet die Bundesregierung einen weiteren Beitrag zu mehr Transparenz und Beteiligung bei der Erstellung des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts. Sie legt in diesem Verfahren großen Wert auf die Konsultation des Wissenschaftlichen Gutachtergremiums und des überwiegend mit Vertretern der Zivilgesellschaft besetzten Beraterkreises.

Das Tableau soll auch zukünftig fortwährend überprüft, weiterentwickelt und aktualisiert werden. Die nächste Aktualisierung ist für Ende des Jahres vorgesehen. Dann werden die jeweils neuesten Erhebungswellen der Datengrundlagen für das Tableau in einem Schritt gebündelt eingepflegt werden.

Wie bisher werden die Indikatoren in die drei Themenbereiche "Gesellschaft", "Armut" und "Reichtum" gegliedert. Zwanzig Indikatoren sind dem Themenbereich "Gesellschaft", elf Indikatoren dem Bereich "Armut" und sieben Indikatoren dem Bereich "Reichtum" zugeordnet. Zu den neu in das Tableau aufgenommenen Indikatoren gehören sechs, die Reichtum auf Basis des SOEP, verschiedener Steuerstatistiken oder der "The World Top Incomes Database" näher beleuchten. Zu allen Indikatoren werden Tabellen und Grafiken, Definitionen und Hinweise zur Interpretation dargestellt. Eine Bewertung erfolgt im Fünften Armuts- und Reichtumsbericht.

Im weiterentwickelten Tableau werden als Ergebnis der Anregungen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft mehr Differenzierungsmerkmale verwendet als bisher, sofern dazu entsprechende Daten vorliegen. Die Indikatoren beschreiben den Zeitraum von 1995 bis 2005 in Fünf-Jahres-Schritten und danach bis zum aktuellen Stand jährlich. Die Darstellung erfolgt – soweit es sinnvoll ist und es die Datenlage erlaubt – jeweils nach den gleichen Differenzierungsmerkmalen. Sofern es für einen Indikator mehrere Datenquellen gibt, werden diese ausgewiesen. So können bei einem Indikator differierende Ergebnisse herauskommen, die den unterschiedlichen Ausgestaltungen der Datenerhebungen geschuldet sind.

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