Der 6. ARB

Unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat die Bundesregierung die mit der Vorlage des Ersten Armuts- und Reichtumsberichts im Jahr 2001 begonnene Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland fortgesetzt und den Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht (6. ARB) beschlossen.

Der 6. ARB knüpft an die bisherige Berichterstattung an. Neue Akzente des Berichts nehmen Bezug auf (sozial-)politische Schwerpunkte dieser Legislaturperiode: Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der (regionalen) Bedeutung von Infrastruktur und Leistungen der Daseinsvorsorge und die (subjektiven) Einstellungen zu Armut, Reichtum und Verteilung werden intensiver als bislang analysiert. Auch die zeitliche Dimension der Zugehörigkeit zu unterschiedlichen sozialen Lagen wird stärker in den Fokus genommen – soziale Mobilität, aber auch Verfestigung, kann so besser erfasst werden. Um die Bewertung der Bedingungen sozialer Mobilität zu verbessern, wurden die empirischen Ergebnisse von Risikofaktoren stärker durch die Analyse rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen ergänzt und durch aus der Praxis abgeleitete Empfehlungen flankiert.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zudem entsprechende Begleitforschungsprojekte in Auftrag gegeben bzw. ihre Durchführung gefördert.

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Auftrag und Ziel

Ziel des Armuts- und Reichtumsberichtes ist es, fundierte Daten über Armut und Reichtum in Deutschland zu liefern.

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Konzeption des Berichtes

Thematisch wird der 6. ARB unter anderem einen Akzent darauf setzen, materielle Lagen auch im Hinblick auf den Grad der Verfestigung zu untersuchen.

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Datenlage

Statistische Daten und Analysen geben Orientierung und schaffen eine Grundlage für empiriegestützte Politik. In den Armuts- und Reichtumsberichten der Bundesregierung werden dazu primär die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre bilanziert.

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Gutachtergremium

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Erstellung des 6. ARB beraten, werden hier vorgestellt.

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Beraterkreis

Die Aufgabe des Beraterkreises besteht darin, die Arbeiten am 6. ARB kritisch konstruktiv mit Fach- und Sachverstand zu begleiten. Der Beraterkreis besteht vorrangig aus zivilgesellschaftlichen Akteuren.

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Stellungnahmen

Stellungnahmen der Sozialverbände in Deutschland zum Entwurf des 6. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung.